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Steinebach, den 18.05.2006

Josef Feld
In den Strutheichen 10
57520 Steinebach

 

Südwestrundfunk
Intendant Herrn Prof. Peter Voß
Neckarstr. 230
70190 Stuttgart

 

Ihr Schreiben vom 02.Mai 2006 Programmbeschwerde gegen den Beitrag "Der Fall Dominik"

 

Sehr geehrter Herr Voß,

erstmals vielen Dank, dass Sie sich aufgerafft haben, persönlich schriftlich Stellung zu nehmen zu unserem Protest. Auch wenn wir Ihre subversive Argumentation in dieser Form nicht akzeptieren können, wollen wir folgendes zu Ihrer allgemeinen Verunsicherung nochmals schriftlich festhalten. Somit können spätere Generationen erfassen, wie ein Intendant vom SWR, Zuhörer bzw. Beitragzahler trotz Einwände und hunderter Protestschreiben aus der Bevölkerung mit Hilfe von Steuergeldern und GEZ-Beiträgen der Zuschauer und Hörer verdrehte und manipulierte Sachverhalte bzw. Gegebenheiten im öffentlichen Fernsehen als Wahrheit präsentiert und toleriert.

Stellungnahme:

Absatz 1: (DAB Fr. Klein) Sie werfen uns im 1. Absatz Unverständlichkeit und Unlogik vor, obwohl diese Befunde eindeutig sind. Jeder medizinisch objektiv gebildete Mitteleuropäer versteht, dass man eine eindeutige Diagnose mittels geführter Feinnadelpunktion an besagter Stelle (linke Lunge) vornehmen musste. Dies wurde auch getan, zusammen 4 x die letzten 3 Lebensmonate. In der etablierten Medizin nennt man das Biopsie und dies ist auch heute immer noch Standard. Was tun Sie, Sie zitieren Prof. Graf (Pendant von Prof. Jürgens von der Uniklinik Homburg/Saar) den Vizepräsidenten der GPOH (Vertreter von Prof. Jürgens alter Bekannter und Rädelsführer des damaligen eingeleiteten Sorgerechtverfahren) der da sagt: "Wir hätten im Trüben gefischt." Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass bei einer Feinnadelpunktion (Hohlnadel) immer auch Gewebe des inneren Bauchraumes und somit auch der linken Lunge enthalten hatte. (siehe u. a. Pathologischer Befund aus Dortmund 09.Sept. 2004) Übrigens habe ich Ihnen diesen Befund bei meinem ersten Schreiben mit beigefügt. Ich kann mir nur vorstellen, dass Sie diesen Befund ignoriert haben. Dies wäre dann wieder eine Unordentlichkeit, die nicht verwunderlich erscheint, wenn man den damaligen Filmbeitrag objektiv betrachtet. Betrachtet man jetzt wieder unsere Biopsieproben, wurden Sie allesamt in unabhängigen Instituten immer als nicht maligne diagnostiziert. D.h. kein aktiver Krebs! Außerdem ist die obige Aussage eines Prof. Grafs eindeutig als subversiv zu werten, wenn man bedenkt, dass ein Glas Liquorflüssigkeit (0,2 Liter) nur zu 40% geeignet wäre, eine Malignität (also aktiven Krebs festzustellen). Auch Sie, Herr Voß, sind auf diesen Taschenspielertrick eines Professors wohl gewollt hereingefallen, sonst hätten Sie unseren Dortmunder Befund nicht ignoriert. Hätte Dominik wirklich einen riesengroßen Tumor in der linken Lunge gehabt, wäre er bei den Punktionen (insgesamt 4 Mal die letzten 3 Monate) in den angeblichen Tumor verblutet. (Aussage mehrer Ärzte)

Des Weiteren sagen Sie, es ist abwegig anzunehmen, dass wir im Film als leichtgläubig dargestellt wurden. Sie müssen entweder den Filmbeitrag nicht gesehen oder die DAB über Beate Klein nicht gelesen haben. Darin hätten sie lesen müssen, dass wir auch Drohbriefe ins Haus bekamen: "Ihr Mördergesindel verschwindet". Diese netten Worte haben wir u. a. ihrem verdrehten Film zu verdanken, dem verlogenen Dr. Aschoff (der seine Meinung stündlich ändert), dem deutsch sprechenden Dr. Contreras aus Mexiko, der u. a. einen Übersetzer brauchte, obwohl er perfekt deutsch spricht, der den Jungen nie behandelt hatte, dem Rädelsführer des Sorgerechtverfahren Prof. Jürgens mit seiner GPOH- Clique und natürlich der manipulierten Mäusestudie.

Absatz 2: Es wurden nie medizinische Privatgeheimnisse erzählt, ist einfach unwahr. Oder Sie können auch dann im gleichen Atemzug sagen, wir lügen. Dr. Aschoff hatte zu keiner Zeit von uns eine mündliche oder schriftliche Erlaubnis erhalten, medizinische Sachverhalte an die Öffentlichkeit oder an die Presse weiterzuleiten. Außerdem läuft gegen Dr. Aschoff doch noch ein Verfahren. Ich würde sagen, Sie sind nicht auf dem Laufenden. Was unsere Öffentlichkeitsarbeit angeht, war die damalige Angelegenheit nur auf das medizinische Sorgerecht Nov. 2003 beschränkt gewesen. Sonst hätten wir damals keine Chance gehabt. Dies bitte ich zu berücksichtigen. Was Ihre Argumentation des Landgerichts Berlin angeht, haben die dortigen Richter den Sachverhalt der Öffentlichkeit aus einer falschen Betrachtung bzw. wegen der Kurzfristigkeit aus einem falschen Augenwinkel gesehen. Sonst hätten diese sehen müssen, dass wir nach dem 31.03.2004 nicht mehr in der Öffentlichkeit auftraten, weil wir unser Ziel, das medizinische Sorgerecht uneingeschränkt erhielten. Dies bitte ich zu beachten. Die Presse schrieb damals selbst, es ist still um uns. Auch eine Menge anderer signifikanter Gegenargumente wurden dem Landgericht vorgetragen, so das man letztendlich sagen kann, das nicht alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, sonst hätten die Richter anders entscheiden müssen. Hier sind auch Menschenrechte verletzt worden (Diskriminierung). Allein wenn man den Drohbrief betrachtet um eventuell Leben zu schützen. Dies scheint in Deutschland nicht mehr wichtig zu sein. Um das nicht genehmigte Filmmaterial in unserem Garten (Sommer 2004) zu monieren, kann man nur sagen, dass sich eine Frau Beate Klein schämen soll, uns als gänzlich lebensfremd darzustellen. Wenn Sie sagt, "Sie sei privat vorbei gekommen und diese Bilder bzw. Film wird nicht veröffentlicht", hat man sich auch an ein versprochenes Wort zu halten. Oder das Wort eines Journalisten ist null und nichtig. Ich würde vielmehr sagen, eine Frau Klein hat sich so in Lügen verstrickt, das Sie ohne Lüge meint, nicht mehr aus dieser Situation herauszukommen. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Ihre verdrehte Sendung haben Sie insgesamt 11x im öffentlichen Fernsehen gesendet. Es wäre fair und angebracht, wenn eine Familie Feld allein eine Gegendarstellung zur gleichen Sendezeit erhalten würde, um manipulierte Darstellungen zu korrigieren. Dies wird sicherlich unter Ihrer Regie bzw. Verantwortlichkeit nie stattfinden, da Sie von Ihren Drittmittelgeber (Sponsoren) 38,6 Millionen € jährlich nicht verzichten wollen (Quelle: Interview Anfang des Jahres im Fokus).

Absatz 3 Mäusestudie
Sie sagten, der SWR hatte keine Studie in Auftrag gegeben. Wortlaut aus Report Mainz 15.11.2004. Angeregt (durch den SWR) durch Recherchen von Beate Klein hatte Gaedike Lysin aus einem Rath-Präparat untersucht. Hier sieht man auch, dass Epican Forte nie untersucht wurde. Auch ist bekannt, dass Prof. Gaedike die Leitung der Studie oblag. Sie reden von anerkannten wissenschaftlichen Standards, die doch zurückblickend mit den betrügerischen Krebsstudien von Prof. Mertelsmann und den Krebsimpfstoff-Betrügern von Tübingen und Göttingen verglichen werden kann. Ich ertappe Sie immerfort bei Subversivitäten, d.h. auch, dass die Studien nicht über mehrere Monate gingen, wie Sie explizit in Ihrer Stellungnahme vom 02.Mai 2006 schrieben. Sondern dass diese Gaedike-Studie über 7 Tage ging bzw. ihren Abschluss fand. Eine weiter Unwahrheit ist diese, dass definitiv ein Prof. Gaedike den Wirkstoff Epican nie untersuchte, auch wenn Sie dies in Ihrem Schreiben aufführten. Wir können hierfür Zeugen bringen, die Ihr Kartenhaus zum einstürzen bringen. Kurze Anmerkungen zur gekujauten Mäusestudie eines Prof. Gaedike. Die behandelten Mäuse wurden in 3 Gruppen unterteilt zu je 6 Mäusen. In einer Gruppe wurde eine prophylaktische, in der zweiten Gruppe eine therapeutische Behandlung durchgeführt. Die dritte Gruppe diente zur Kontrolle und erhielt Wasser anstelle des LysinC-Drinks. Die eingesetzte Menge LysinC-Drink wurde auf 150 mg/Maus/Tag festgelegt. Die 1. Gruppe erhielt täglich 14 orale Gaben mit je 150 µl Wasser. Die 2 Gruppe (prophylaktische Gruppe) erhielt täglich sieben orale Gaben von 150 µl LysinC-Drink. Dann erfolgte die Injektion der Tumorzellen, anschließend wurde die Behandlung, wie beschrieben, noch weitere sieben Tage fortgeführt. Den Mäusen der 3. Gruppe (therapeutische Gruppe) wurden die Tumorzellen am Tage 0 injiziert. Am nächsten Tag startete die Behandlung von 150 mg LysinC-Drink pro Maus und pro Tag über einen Zeitraum von sieben Tagen. Das Ergebnis ist natürlich allen aus der verlogenen Fernsehsendung bekannt. Das Vitamin C-Lysin-Gemisch hatte keinen Einfluß auf das Tumorwachstum und den Metastasierungsprozess.

Prof. Gaedike war bis zuletzt nicht bereit, die Versuchsprotokolle zur Verfügung zu stellen. Er stellte Herrn Dr. Rath auch nicht die verwendeten Neuroblastomzellenlinie NXSq2 zur Verfügung, damit dieser die durchgeführten Experimente überprüfen konnte bzw. das Experiment mit der von Dr. Rath für die Therapie von Krebserkrankungen empfohlene Kombination aus Lysin, Prolin, Arginin Ascorbinsäure, Epigallocatechin Gallat und den weiteren Wirksubstanzen durchführen kann.

Der überlassene Bericht von Gaedike an Dr. Rath wirft noch zahlreiche Fragen auf:

  1. Warum hat Prof. Gaedike nicht das Produkt Epican forte untersucht?

  2. Warum wurden die Mäuse der prophylaktischen Gruppe (Gruppe 2) und die therapeutischen Gruppe (Gruppe 3) genau gleich behandelt?

  3. Warum erhielt die Kontrollgruppe (Gruppe 1) 14 Gaben, die anderen Gruppen lediglich sieben?

  4. Die angegebene Dosis von 150 mg/Maus/Tag ist unklar. Prof. Gaedike nimmt Bezug auf 50fach erhöhten empfohlenen Tagesbedarf Vitamin C, der beim Menschen 50 bis 60 mg betrage und bei der Maus (20 g) 3 bis 5 mg.
    Hier ist schon die Annahme eines Tagesbedarf beim Menschen von 50 bis 60 mg fraglich. Selbst die DGE geht inzwischen von 100 mg aus. Auch stimmt das Verhältnis nicht: Wenn beim Menschen (70.000 g) der Tagesbedarf 50 bis 60 mg ist, kann bei der Maus (20 g) nicht bei 3 bis 5 mg liegen.
    Schließlich sind in 150 mg Lysin-C 30 mg Vitamin C enthalten.

  5. Warum entsprechen sieben orale Gaben von jeweils 150 µl = 1050 µl einer Dosis von 150 mg Lysin-C pro Maus und Tag?

  6. Warum hat Prof. Gaedike keine Vitamin-C Kontrollen im Plasma vorgenommen?

  7. Es verwundert weiter, dass die Wirkung von VitaminC/Lysin nach nur sieben Tagen geprüft wurde, nachdem die Neuroblastom-Zellen injiziert worden waren. Auch Prof. Gaedike sollte bekannt sein, dass Ernährungseffekte über eine viel größere Zeitdauer beobachtet werden müssen.

Wenn Prof. Gaedike eine korrekte Studie durchführen wollte, hätte er sich auch mit renommierten Wissenschaftlern vom Forschungszentrum in St. Clara (Rath Foundation) abgestimmt bzw. bei der Studie bewohnen lassen. Nur wer etwas zu verheimlichen und manipulieren will, handelt so.

Anhand der vorgetragenen Gesichtspunkte halte ich unsere Programmbeschwerde als begründet. Es sei denn, sie sind ein unobjektiver Intendant, wobei ich mit dieser Behauptung recht nah an der Wahrheit wäre.

Gez. Josef Feld

Weitere Informationen:
>> Ist die Sendereihe in der 1. Aprilwoche 2006 über Krebserkrankung
ein Aprilscherz der Pharmaindustrie? (07.04.06)

>> Beschwerde wegen grob-vorsätzlicher Täuschung
im Filmbeitrag "Der Fall Dominik" (05.04.06)

>> Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Journalistin Frau Beate Klein
vom SWR-Mainz (05.01.06)

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SWR-Brief Seite 2

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